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Unsere Pflanzen und Wirkstoffe

Desmodium ist eine Pflanze, die ursprünglich in Westafrika angebaut wurde, wo ihre Blätter zur Reinigung des Organismus genutzt wurden. Desmodium wirkt schützend auf die Leber, ein äußerst wichtiges Organ, das den Körper von nutzlosen Substanzen und Stoffwechselabfällen reinigt. Die antioxidativen Eigenschaften dieser Pflanze schützen die Leber zudem vor den negativen Auswirkungen von bestimmten Stoffen, Alkohol und Stress. 

Die Wurzeln des Löwenzahns enthalten eine Vielzahl nützlicher natürlicher Moleküle und werden traditionell zur Linderung von Verdauungsstörungen und zur Anregung der Harnausscheidung angewendet.Löwenzahn unterstützt die Leberfunktion und lindert Völlegefühl sowie Blähungen. Damit fördert er die Entgiftung des Körpers. Dank seiner harntreibenden Wirkung trägt der Löwenzahn zur Entgiftung durch die Nieren bei. Leber und Nieren sind die wichtigsten Entgiftungsorgane des Körpers. 

Die Blätter der Artischocke werden traditionell zur Linderung von Verdauungsstörungen angewendet. Sie entgiften den Körper und schützen die Leber. Die Leber ist ein äußerst wichtiges Organ, das zahlreiche biologische Funktionen beeinflusst und durch unseren modernen Lebensrhythmus stark beansprucht wird. Die antioxidativen Eigenschaften der Artischocke schützen die Leber vor den negativen Auswirkungen von bestimmten Substanzen, Alkohol und Stress und regen zudem die Zellerneuerung an. Bei übermäßigem Nahrungskonsum unterstützt die Artischocke außerdem die Verdauung.

Die Wurzeln der Engelwurz entfalten zahlreiche wohltuende Wirkungen und werden traditionell zur Linderung von Stress und bei Verdauungsstörungen angewendet. Stress und äußere Spannungen versetzen den Körper in einen permanenten Alarmzustand. Schlaf hingegen entspricht einer Entspannung und einer „Entschleunigung“ des Organismus, ganz im Gegensatz zum Zustand der stressbedingten Überwachsamkeit. Die Wurzeln der Engelwurz fördern die Entspannung und sorgen so für eine höhere Schlafqualität.

Melisse wird in ganz Europa angebaut. Ihre Blätter werden traditionell zur Beruhigung verwendet, um den Schlaf zu verbessern und Verdauungsbeschwerden zu behandeln. Ihre beruhigende Wirkung hilft auch bei Stress, der sich negativ auf die Schlafqualität auswirken kann. Auf diese Weise trägt sie zur Entspannung bei, hilft beim Einschlafen und verhilft zu einem guten Schlaf. 

Echinacea (Sonnenhut) ist eine in Nordamerika beheimatete Pflanze, deren Wurzeln zahlreiche wohltuende Wirkungen entfalten. Echinacea wirkt schützend auf den Körper, wenn dessen natürliche Immunabwehr nicht optimal funktioniert. Externe Faktoren wie Stress, ein hektisches Leben oder Schlafmangel können unser Immunsystem schwächen. Echinacea unterstützt die natürliche (angeborene) Immunität – unsere erste Schutzbarriere gegenüber äußeren Einflüssen.

Die Passionsblume ist eine Pflanze, die im Süden der Vereinigten Staaten und Mexikos angebaut wird. Sie ist leicht an ihren majestätischen Blüten und ihren leuchtend orange Früchten erkennbar. Sie wirkt beruhigend auf das Nervensystem und lindert so die Übererregung, die oft in Verbindung mit Schlafstörungen auftritt. So fördert sie das Einschlafen und trägt ganz allgemein zur Verbesserung der Schlafqualität und der Schlafdauer bei. 

Die Teufelskralle ist eine in Südafrika beheimatete Pflanze, deren Wurzeln zahlreiche wohltuende Wirkungen entfalten. Sie wird traditionell angewendet, um die Gelenke zu entlasten. Fortschreitender Mobilitätsverlust ist eine häufige Ursache für Bewegungsmangel und andere altersbedingte Beschwerden. Die Erhaltung der Mobilität sowie körperliche Betätigung sind jedoch entscheidend für gesundes Altern. Die Teufelskralle fördert die Geschmeidigkeit der Gelenke und entlastet sie. 

Ashwagandha ist eine Pflanze, die in Indien sehr stark verbreitet ist. Dort werden ihre Wurzeln und Blätter wegen ihrer belebenden und gleichzeitig beruhigenden Eigenschaften genutzt. In der ayurvedischen Heilkunde wird diese Pflanze zur Steigerung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit, aber auch zur Förderung der Entspannung angewendet. Sie gilt als eine der wirksamsten adaptogenen Pflanzen, d. h. sie steigert die Fähigkeit des Körpers, sich gegen die negativen Auswirkungen verschiedener Umweltfaktoren zur Wehr zu setzen. Damit leistet sie eine wertvolle Unterstützung im Kampf gegen die Auswirkungen unseres modernen Lebensstils auf den Organismus. 

Maca ist eine Pflanze, die traditionell in Südamerika verwendet wird. Sie gilt als Superfood und als Wunderpflanze. Die Maca-Pflanze, auch als „Peru-Ginseng“ bezeichnet, ist für ihre anregenden Eigenschaften bekannt. Sie zählt zu den adaptogenen Pflanzen, die die Stressresilienz des Körpers erhöhen. Sportler schätzen ihre Wirkung, um ihre körperliche Ausdauer und ihre Leistungsfähigkeit zu verbessern und ihre Regeneration zu optimieren. Sie verleiht Energie, steigert die Vitalität und fördert die Lernfähigkeit und das Gedächtnis. 

Rhodiola ist eine in den kalten Gebirgsregionen der Arktis und Sibiriens beheimatete Pflanze.  Ihre Wurzeln werden zur Linderung von Stresssymptomen verwendet. Rhodiola ist eine adaptogene Pflanze, d.h. sie steigert die Fähigkeit des Körpers, sich gegen die negativen Auswirkungen verschiedener Umweltfaktoren zur Wehr zu setzen. Außerdem stimuliert sie die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit und verbessert das emotionale Gleichgewicht, indem sie auf bestimmte Neuromediatoren wirkt. 

Die Schisandra (Chinesisches Spaltkörbchen) ist eine in China beheimatete Pflanze, deren Chinabeeren genannte Beeren zahlreiche wohltuende Wirkungen entfalten. Sie zählt zu den adaptogenenPflanzen, die die Stressresilienz des Körpers erhöhen und für mehr Ausgeglichenheit sorgen. Bei Stress reguliert die Chinabeere den Organismus und begrenzt so die negativen Auswirkungen. Darüber hinaus regt sie das Nervensystem an, steigert die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit, erhöht die Ausdauer und fördert das Gedächtnis und die Konzentration. Deshalb wird diese Beere besonders bei anfallender Müdigkeit und in Stresszeiten geschätzt und ist auch bei Sportlern sehr beliebt. 

Ginseng ist eine in Asien schon seit Urzeiten genutzte Pflanze, deren Wurzeln zahlreiche wohltuende Wirkungen entfalten. Er zählt zu den sogenannten adaptogenen Pflanzen, die die Stressresilienz des Körpers erhöhen und für mehr Ausgeglichenheit sorgen. Dank seiner kräftigenden Wirkung verbessert Ginseng die körperliche Leistungsfähigkeit, die Regeneration und die kognitiven Fähigkeiten. Er regt die Gehirntätigkeit an, steigert die Konzentration und fördert das Gedächtnis.

Kurkuma wird in Asien traditionell als Gewürz verwendet und aufgrund seiner wohltuenden Wirkung auf den Organismus geschätzt. Die Wurzeln enthalten eine pflanzliche Substanz namens Curcumin. Curcumin wird in letzter Zeit häufig in wissenschaftlichen Publikationen erwähnt, da es die Geschmeidigkeit und Beweglichkeit der Gelenke fördert. Wie Kurkuma ist Curcumin in seinem ursprünglichen Zustand oder in Pulverform schwer vom Körper aufnehmbar. In flüssiger Form ist es jedoch hinsichtlich der Bioverfügbarkeit, d. h. der Menge des Wirkstoffs, die potenziell vom Körper aufgenommen werden kann, von großem Interesse.

Spirulina ist eine Mikroalge und gilt allgemein als Superfood. Sie wirkt in vielerlei Hinsicht wohltuend auf den Organismus. Ein spezifischer Bestandteil von Spirulina interessiert uns ganz besonders: das Phycocyanin. Diese natürliche Substanz ist eines der wirkungsvollsten Antioxidantien des Pflanzenreiches. Ihre starke antioxidative Wirkung ist wichtig, um das Immunsystem vor freien Radikalen zu schützen, die durch oxidativen Stress und Schadstoffe von außen entstehen. Ein geschütztes Immunsystem ist ein Immunsystem, das optimal funktioniert, um den Organismus zu verteidigen. 

Die Vitamine der B-Gruppe sind wasserlösliche Vitamine, die für den menschlichen Stoffwechsel, insbesondere den Energiestoffwechsel, die Bildung von Blutzellen und das Nervensystem notwendig sind. Diese Gruppe umfasst acht Vitamine: B1 (Thiamin), B2 (Riboflavin), B3 (Nicotinsäure), B5 (Pantothensäure), B6, B8 (Biotin), B9 et B12. 

Im Rahmen einer abwechslungsreichen und ausgewogenen Ernährung sowie einem gesunden Lebensstil nehmen wir diese Vitamine hauptsächlich durch Getreide, tierische Produkte und Trockenfrüchte auf.  

In Stressphasen oder hektischeren Zeiten verbraucht unser Körper mehr B-Vitamine, sodass es bei einigen von ihnen zu einem Mangel kommen kann. Die Vitamine der B-Gruppe arbeiten im Team: Ihre Stoffwechselprozesse sind miteinander verknüpft und sie wirken synergetisch. Daher ist es wichtig, in Phasen intensiver körperlicher oder geistiger Anstrengung für eine ausreichende und ausgewogene Vitamin-B-Zufuhr zu sorgen. 

Vitamin B6 ist ein Vitamin der B-Gruppe und für den menschlichen Körper lebensnotwendig. Es wird im Rahmen einer abwechslungsreichen und ausgewogenen Ernährung in unterschiedlichen Formen (Pyridixin, Pyridoxal und Pyridoxamin) aufgenommen. Nach der Aufnahme wird es in Piridoxalphosphat, seine biologisch aktive Form, umgewandelt. Vitamin B6 ist an zahlreichen biologischen Vorgängen beteiligt, wie beispielsweise dem Aminosäurenstoffwechsel.

Außerdem ist es unerlässlich für die Bildung mehrerer Neurotransmitter wie Serotonin, Dopamin oder GABA (Gamma-Aminobuttersäure). Aus diesem Grund ist es nützlich, um Stress zu bewältigen und Schlafstörungen zu bekämpfen. Denn Serotonin ist an der Stimmungs- und Schlafregulation beteiligt. GABA wiederum ist ein „entspannender“ Neurotransmitter des zentralen Nervensystems. Es bringt die Körperwerte nach einer Hochphase, wie zum Beispiel Stress, wieder auf den Normalzustand zurück (Homöostase).

Vitamin B6 unterstützt normale psychologische Funktionen, darunter auch die Stimmung, und hilft, Müdigkeit zu verringern.

Es wird häufig mit Magnesium kombiniert, da es dessen Aufnahme in die Zellen fördert. Im Fall von oxidativem Stress kann eine Zufuhr an Vitamin B6 vorteilhaft sein, da es eine stark antioxidative Wirkung besitzt (genauso wie Carotinoide und Vitamin E). 

Schwangere Frauen kennen Vitamin B9 oder Folsäure, denn es wird als Nahrungsergänzung während der Schwangerschaft empfohlen.  Da der menschliche Organismus nicht in der Lage ist, es selbst herzustellen, muss es mit der Nahrung aufgenommen werden. 

Daher ist es sehr wichtig, auf eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung sowie eine gesunde Lebensweise zu achten.

Als empfindliches Vitamin wird Vitamin B9 nicht immer in ausreichender Menge aufgenommen. Entsprechend ist ein Vitamin-B9-Mangel in der Bevölkerung nicht selten, vor allem unter bestimmten Umständen, die seine Verfügbarkeit beeinträchtigen, wie beispielsweise Stress.

Es wird in seiner aktiven Form vom Körper verstoffwechselt und ist an vielen Reaktionen beteiligt, unter anderem an der Synthese bestimmter DNA-Bausteine. Vitamin B9 wird auch für das unverzichtbare „Recycling“ eines Moleküls benötigt, das beim Aminosäurenstoffwechsel entsteht: Homocystein.

Vitamin B12 oder Cobalamin ist ein lebensnotwendiges Vitamin, das der Organismus nicht selbst herstellen kann. Es wird ursprünglich von Bakterien gebildet und dann über die gesamte Nahrungskette weitergegeben. Menschen nehmen es über tierische Lebensmittel auf (daher ist es ein Aspekt, den es bei streng veganer Ernährung im Auge zu behalten gilt) oder über Nahrungsergänzungsmittel. 

Vitamin B12 ist am Stoffwechsel aller Körperzellen beteiligt, insbesondere über die DNA-Synthese und einige Energiebahnen. Es ist ebenfalls unverzichtbar für das Nervensystem, sowohl für dessen normale Funktion als auch für die Synthese von Neurotransmittern. Darüber hinaus ist Vitamin B12 ist notwendig für die Bildung der Blutzellen, darunter die roten Blutkörperchen. Ein Vitamin-B12-Mangel kann sich zudem auf die Gelenke auswirken. Dieses Phänomen tritt bei strengen Veganern, aber auch bei älteren Menschen auf.

Es ist daher sehr wichtig, auf eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung sowie eine gesunde Lebensweise zu achten.

Es besteht eine Verbindung zwischen den Vitaminen B12 und B9 (Folate), die an einem gemeinsamen Stoffwechsel beteiligt sind. 

Vitamin C oder L-Ascorbinsäure muss eigentlich nicht mehr vorgestellt werden. Dieses Vitamin ist für den Menschen lebensnotwendig. Es muss mit der Nahrung aufgenommen werden, da unser Körper es – im Gegensatz zu den meisten Säugetieren, ausgenommen Primaten – nicht selbst herstellen kann. Ein starker Mangel an Vitamin C kam früher sehr häufig bei Seeleuten vor und führte zu der berüchtigten Skorbut-Krankheit. 

Vitamin C ist ein sogenannter biologischer Cofaktor. Indem es Proteine und Enzyme „unterstützt“, ist es unverzichtbar für zahlreiche biochemische Vorgänge im Körper, wie beispielsweise die Kollagensynthese, die Bildung roter Blutkörperchen und die optimale Funktion des Immunsystems. Es ist an zahlreichen Immunmechanismen beteiligt und unterstützt die Barrierefunktion der Haut. 

Für die Abwehr äußerer Aggressionen (Viren, Bakterien, Schadstoffe …) benötigt der Organismus Vitamin C, das durch seine antioxidative Kraft wie eine Barriere wirkt und ihn vor freien Radikalen schützt.

Vitamin C trägt außerdem zur normalen Funktion des Immunsystems bei und hilft gegen Müdigkeit. Vitamin C ist an der Bildung von Kollagen beteiligt, das für die Struktur zahlreicher Gewebe wie Knochen, Knorpel, Blutgefäße und Haut wichtig ist.

Vitamin D spielt im menschlichen Organismus die Rolle eines Hormons. Es wird in zwei Formen durch die Nahrung aufgenommen: als Ergocalciferol oder Vitamin D2, das in pflanzlichen Produkten vorkommt, und als Cholecalciferol oder Vitamin D3, das in tierischen Produkten vorhanden ist. Unter dem Einfluss von UVB-Strahlen wird es auch im menschlichen Körper selbst gebildet (Vitamin D3). Es wird zunächst in der Leber und dann in den Nieren in seine aktive Form umgewandelt. 

Vitamin D trägt zu einer guten Funktion des Immunsystems bei.

Um seine Wirkung zu entfalten, bindet sich das Vitamin D an spezifische Rezeptoren, die auch in den Immunzellen vorhanden sind und es verstoffwechseln können. Zahlreiche Studien haben einen Zusammenhang zwischen einem Vitamin-D-Mangel und einer erhöhten Empfindlichkeit gegenüber äußeren Aggressionen sowie einer Beeinträchtigung des Immunsystems gezeigt. Vitamin D wirkt auf zweierlei Weise: Es verbessert den Immunschutz und reguliert ihn. 

Die andere wichtige Aufgabe von Vitamin D ist der Ausgleich des Calciumhaushalts (Calciumhomöostase). Es fördert die Calciumaufnahme im Darm, die Rückresorption in den Nieren und reguliert den Calciumspiegel im Blut, indem es auf den Calciumaustausch zwischen Blut und Knochen wirkt. Da es das Calcium in den Knochen bindet, ist Vitamin D wichtig für einen gesunden Knochenbau. 

Vitamin D unterstützt die Mineralisierung der Knochen, Knorpel und Zähne und trägt zur einer normalen Muskelfunktion bei. Calcium ist wichtig für den Erhalt eines normalen Knochengerüsts.

Zahlreiche Studien belegen einen Mangel an Vitamin D in der Bevölkerung.

Man schätzt, dass weltweit eine Milliarde Menschen einen Vitamin-D-Mangel aufweisen und in den westlichen Ländern 40 % der Bevölkerung über 50 Jahren* betroffen sind. Eine europäische Studie hat gezeigt, dass der Vitamin-D-Spiegel bei 80 % der alten Menschen unter dem Normalwert liegt**.

* Holick MF. Vitamin D deficiency. N Engl J Med 2007;357:266-81. **Van Der Wielen RP, Löwik MR, van Den Berg H, et al. Serum vitamin D concentrations among elderly people in Europe. Lancet 1995;346:207-10.

Zink ist ein lebenswichtiges Spurenelement. Im Rahmen einer abwechslungsreichen und ausgewogenen Ernährung wird der menschliche Organismus normalerweise ausreichend mit Zink versorgt. Es zirkuliert im Blutkreislauf und ist in sehr geringer Menge in unseren Zellen vorhanden. Zink ist an einer Vielzahl von biochemischen Reaktionen beteiligt und Cofaktor oder gar Baustein von mehreren hundert Enzymen.

Alle Zellen und Organe benötigen Zink (das zum Beispiel auch an der DNA-Synthese beteiligt ist). 

Ein Zinkmangel kann im Alter oder bei unausgewogener Ernährung auftreten. Neben Eisen ist es das wichtigste Spurenelement für unseren Organismus. Aus diesem Grund gehört es zu den Spurenelementen, die bei vorübergehender Müdigkeit empfohlen werden oder in Zeiten, in denen der Organismus starkem Stress von außen ausgesetzt ist (Viren, Bakterien, Schadstoffe …)

und dadurch anfälliger wird. Zink ist während des gesamten Lebenszyklus der Immunzellen wichtig: für ihre Synthese im Knochenmark, für ihre Reifung und für ihre ordnungsgemäße Funktion.

Es ist also sowohl für eine effektive Immunabwehr als auch für deren Modulation notwendig und trägt so zu einer guten Immunfunktion bei.

Glucosamin ist ein mit der Glucose verwandtes Molekül, das im Organismus auf natürliche Weise vorhanden ist. Es ist eine Vorstufe (einer der Grundbausteine) wichtiger Moleküle, aus denen das Bindegewebe und vor allem die Knorpel und Gelenke bestehen: Glycosaminoglycane wie Hyaluronsäure, Keratan und Heparansulfat. In Verbindung mit Proteinen bilden sie Proteoglycane. Proteoglycane wirken auf die Gelenkknorpel, indem sie Belastungen dämpfen und umverteilen und bei Gelenkbewegungen die Reibung reduzieren. Glucosamin trägt also zu einer guten Funktion und zum Wohlbefinden der Gelenke bei. 

Mit zunehmendem Alter degenerieren die Knorpel allmählich und ihre Widerstandsfähigkeit nimmt ab. Ihre Funktion als Stoßdämpfer und Garant für die Beweglichkeit der Gelenke wird beeinträchtigt. So entsteht ein regelrechter Teufelskreis, denn durch den Knorpelabbau werden Stoffe freigesetzt, die diesen Abbau wiederum fördern. Das Resultat sind Bewegungsbeschwerden. 

Calcium ist ein Metall, das reichlich in der Erdkruste vorhanden und für viele Lebewesen, einschließlich des Menschen, unentbehrlich ist. Es ist an vielen Stoffwechselvorgängen im Körper beteiligt, darunter das Säure-Basen-Gleichgewicht, der Zellaustausch im gesamten Körper sowie die Muskelkontraktion. Der Calciumgehalt im Blut und seine Speicherung werden daher durch ein komplexes Hormonsystem präzise reguliert. Calcium ist darüber hinaus Hauptbestandteil von Knochen und Zähnen und trägt zu deren Härte und relativer Festigkeit bei. 

Es wird im Rahmen einer abwechslungsreichen und ausgewogenen Ernährung aufgenommen. Bei größerem Bedarf kann der Körper jedoch die Knochen angreifen, die ihm als Calciumreserve dienen, um einen normalen Calciumspiegel im Blut aufrechtzuerhalten oder wiederzuerreichen. Um die Knochen zu schützen und die täglichen Verluste auszugleichen, muss eine ausreichende Calciumversorgung über die Nahrung oder über Nahrungsmittelergänzungsmittel in bioverfügbarer Form gewährleistet sein. 

Melatonin ist ein Hormon, das vom Organismus auf natürliche Weise aus Serotonin (einem Neurotransmitter) gebildet wird. Es ist als Schlafhormon bekannt. Es kann auch durch bestimmte Nahrungsmittel wie Nüsse aufgenommen werden. Auch wenn es noch andere Funktionen hat, ist es vor allem als das Hormon bekannt, das den Schlafrhythmus, d. h. den Wechsel zwischen Wachen und Schlafen, regelt. 

Auch wenn Melatonin auch von anderen Organen synthetisiert wird (beispielsweise von der Netzhaut und im Knochenmark), ist es hauptsächlich die Melatoninsynthese durch die Zirbeldrüse (Epiphyse) im Gehirn, die als Taktgeberin für die „biologische Uhr“ fungiert. Diese Melatoninsynthese wird durch die Photoperiode gesteuert. Mit abnehmender Helligkeit steigt der Melatoninspiegel im Blut an und bereitet so auf das Einschlafen vor. In der Nacht erreicht er seinen Höhepunkt und nimmt dann langsam wieder ab, um das Aufwachen zu fördern.

Eine Zufuhr von Melatonin kann bei Schlafstörungen helfen, den Schlafrhythmus wieder zu synchronisieren, besonders bei älteren Menschen, bei denen die körpereigene Melatoninsynthese durch die Degeneration der Zirbeldrüse abnimmt.  Melatonin kann auch die Einschlafzeit verkürzen und Jetlag mindern. 

Magnesium (Mg) ist ein Metallsalz, das zu den sogenannten Mineralsalzen gehört. Es ist unverzichtbar für den Organismus und an den meisten biochemischen Reaktionen und wichtigen Stoffwechselvorgängen im menschlichen Körper beteiligt. Magnesium ist für eine reibungslose Körperfunktion unerlässlich und muss regelmäßig mit der Nahrung aufgenommen werden, da der Körper es nicht selbst bilden kann. Es wird auf natürliche Weise ausgeschieden. Eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung ist heutzutage sehr wichtig. Unter bestimmten Lebensumständen oder bei bestimmten alltäglichen Aktivitäten kann es jedoch vorkommen, dass die Versorgung mit Magnesium nicht ausreichend ist.

Eine Nahrungsergänzung mit Magnesium ist für bestimmte Bevölkerungsgruppen, wie beispielsweise Sportler, oder auch bei Schlafstörungen oder Stress sinnvoll, denn in diesen Fällen ist der Magnesiumbedarf erhöht.

Es besteht ein enger Zusammenhang zwischen Stress und Magnesiummangel. Bei Stress wird durch den Anstieg des Stresshormons Cortisol mehr Magnesium mit dem Urin ausgeschieden. Da Magnesium an der Regulierung des Nervensystems beteiligt ist, verstärken sich die Auswirkungen von Stress mit steigendem Magnesiummangel. Die Folgen sind Nervosität, neuromuskuläre Übererregbarkeit usw. – es entsteht ein wahrer Teufelskreis zwischen Stress und Magnesiummangel. In diesem Fall ist eine zusätzliche Einnahme von Magnesium notwendig. 

Die ausgleichende Wirkung von Magnesium ist auch bei Schlafstörungen interessant. Neben seiner entspannenden Wirkung auf das Nervensystem trägt es auch zur Muskelentspannung bei. 

Magnesium wird häufig mit Vitamin B6 kombiniert, da Letzteres seine Aufnahme durch den Körper erleichtert.

Magnesium und Vitamin B6 helfen zudem gegen Müdigkeit. Vitamin B6 unterstützt normale psychologische Funktionen, darunter auch die Stimmung.

Selen ist ein Spurenelement, von dem der Organismus nur kleinste Mengen benötigt. Es wird dem Körper durch eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung und eine gesunde Lebensweise zugeführt. Selen ist unentbehrlich für die Synthese bestimmter Proteine, der sogenannten Selenoproteine (deren Struktur das Element Selen enthält). Einige von ihnen sind wichtige Bestandteile des antioxidativen Systems, das den Körper vor freien Radikalen schützt: schädlichen endogenen (durch normale biologische Reaktionen in den Zellen entstehenden) oder exogenen (durch äußere Einflüsse wie Umweltverschmutzung oder UV-Strahlung verursachten) Oxidationsprozessen.  Selen spielt nicht nur eine wichtige Rolle im Kampf gegen oxidativen Stress, sondern ist auch an zahlreichen biologischen Vorgängen wie der Immunabwehr, dem Schilddrüsenstoffwechsel und der Muskelfunktion beteiligt. 

Die Vitamine B9 und B12 sind seine Aktivitäts-Cofaktoren, d. h. sie sind für einen guten Stoffwechsel und eine optimale Aktivität des Selens notwendig. 

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