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Melatonin

Melatonin

Melatonin ist ein Hormon, das vom Organismus auf natürliche Weise aus Serotonin (einem Neurotransmitter) gebildet wird. Es ist als Schlafhormon bekannt. Es kann auch durch bestimmte Nahrungsmittel wie Nüsse aufgenommen werden. Auch wenn es noch andere Funktionen hat, ist es vor allem als das Hormon bekannt, das den Schlafrhythmus, d. h. den Wechsel zwischen Wachen und Schlafen, regelt. 

Auch wenn Melatonin auch von anderen Organen synthetisiert wird (beispielsweise von der Netzhaut und im Knochenmark), ist es hauptsächlich die Melatoninsynthese durch die Zirbeldrüse (Epiphyse) im Gehirn, die als Taktgeberin für die „biologische Uhr“ fungiert. Diese Melatoninsynthese wird durch die Photoperiode gesteuert. Mit abnehmender Helligkeit steigt der Melatoninspiegel im Blut an und bereitet so auf das Einschlafen vor. In der Nacht erreicht er seinen Höhepunkt und nimmt dann langsam wieder ab, um das Aufwachen zu fördern.

Eine Zufuhr von Melatonin kann bei Schlafstörungen helfen, den Schlafrhythmus wieder zu synchronisieren, besonders bei älteren Menschen, bei denen die körpereigene Melatoninsynthese durch die Degeneration der Zirbeldrüse abnimmt.  Melatonin kann auch die Einschlafzeit verkürzen und Jetlag mindern.